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Gemeinschaftspraxis für Nuklearmedizin Friedrichstr. 41 Fon: 0351 / 480 47 81 |
Zum Profil unserer Praxis gehört eine breite Palette von nuklearmedizinischen Untersuchungen. In diesem Rahmen bieten wir die spezialisierte Betreuung stationärer Patienten mit verschiedensten Krankheitsbildern sowie die Betreuung und Behandlung von ambulanten Patienten. Für die optimale Patientenversorgung arbeiten wir eng mit dem Klinikum Friedrichstadt zusammen, wobei z.B. die gute Zusammenarbeit mit der Kardiologie des Klinikums hervorzuheben ist. Die möglichst exakte Diagnostik bildet die Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung. Dafür stehen Ihnen unser Know-how auf dem aktuellen Stand der Medizin zur Verfügung sowie die entsprechende moderne Diagnosetechnik: SPECT-CT Seit Januar 2008 verfügt die Praxis über ein neues Großgerät, die „Symbia T“, das erste dieser Art in den neuen Bundesländern. Die Symiba ist ein Hybridgerät, d.h. eine Kombination aus herkömmlicher Gammakamera und einem Computertomographen (AC-CT bzw. Low-dose-CT). Während mit der Gammakamera Stoffwechselprozesse mittels Radiopharmaka sichtbar gemacht werden, liefert die Computertomographie die anatomische Zuordnung. Beide Datensätze werden miteinander fusioniert. Zum Einsatz kommt die Symbia T z.B. bei der Auffindung von Wächterlymphknoten beim Mammkarzinom oder beim malignen Melanom zum anatomischen Landmarking. Zudem besteht bei der Myokardszintigraphie die Möglichkeit einer Schwächungskorrektur. Anteile des Herzmuskels, die von der Kamera weiter entfernt sind, werden schlechter dargestellt. Dadurch kann häufig zwischen einem absorptionsbedingten Effekt und einer echten Minderdurchblutung nicht sicher unterschieden werden. Mit Hilfe des AC-CT können die Schwächungsartefakte korrigiert werden. Von besonderer Bedeutung ist das Hybridgerät im Rahmen der Knochenszintigraphie. Sowohl gutartige als auch bösartige Knochenerkrankungen können zur Erhöhung des Knochenstoffwechsels führen. In unklaren Fällen werden Patienten einer weiterführenden Röntgenuntersuchung bzw. Computertomographie zugeführt, die gewöhnlicherweise nicht am gleichen Tag erfolgt. Die Methode kürzt den diagnostischen Prozess erheblich ab und erhöht die diagnostische Sicherheit.
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